#7 mit Helmut Krumminga
Shownotes
Krumminga war mit nahezu allen Größen deutscher Rock- und Popgeschichte unterwegs, darunter viele Jahre mit BAP, für die er auch Songs geschrieben hat, Inga Rumpf und Wolf Mahn.
Mit Edo Zanki verbindet ihn eine Freundschaft. Im Podcast erzählt er von Begegnungen und Produktionen im Kangaroo Studio, einem Live-Konzert in Bremen und was Edo ihm persönlich bedeutet.
Außerdem geht es um Helmut Krummingas eigene Projekte, Songwriting auf Kölsch und wir erfahren, wie er völlig unvermittelt Tourgitarrist vom legendären Panikorchester wurde.
👉🏽 Here comes the Night" ist gerade als viertes Album der "Edo Zanki Tribute Collection" erschienen. Damals sang er noch englisch und aufgrund der hohen Nachfrage auch diese Album digital remastered rauszubringen, machen wir einen Sprung zurück in die Anfangszeit. Wie gewohnt, gibt es auch zu dieser Wiederveröffentlichung Mal zwei Podcasts mit Weggefährtinnen und Weggefährten von Edo Zanki.
Folge #8 u.a. mit Schlagzeuger Armin Rühl ist in Arbeit … Abonniert gern den Kanal und verpasst nichts mehr rund um Edo Zanki !
Links:
👉🏽 Edo Zanki Tribute Collection: https://www.edo-zanki.com/tribute-col…
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👉🏽 YouTube Kanal Edo Zanki https://www.youtube.com/@ZankiEdo
📹 KOMPLIZEN Videopodcast: https://www.youtube.com/playlist?list=PLqx6WxgqjwP85D7Qe7HKm2K5SbShL3396
Transkript anzeigen
00:00:14: Komplizen der Edo Zanki-Podcast Ausgabe sieben.
00:00:17: Wir machen
00:00:17: einen kleinen
00:00:18: Schritt zurück, es geht um
00:00:19: dieses Album.
00:00:21: Hier kommt The Night, neu digitare Master.
00:00:23: Das hier ist das Original und wir haben ein ganz tollen Gast den ich zum Beispiel kenne.
00:00:29: als ich noch ein kleiner Ahno war.
00:00:30: War ich ein totaler Wolfman Fan und sein Name stand immer auf der Platte.
00:00:34: Ich habe seinen Gitarrenspiel geliebt.
00:00:36: Herr Mutkrominga schön dass du da bist.
00:00:37: Danke danke ich freue mich.
00:00:40: Du bist ein Musiker, das weiß man, der mit ganz vielen Leuten gespielt hat.
00:00:44: Manche kennen dich von BAP.
00:00:46: Wir haben in zweieinzwanzig eine Tour zusammen gemacht mit Udo Lindberg und dem Panikorchester.
00:00:51: Du bist praktisch das Küken im Panikorkchester gewesen!
00:00:54: Und mit Edo hast du auch ganz viele Verbindungen?
00:00:57: Ja!
00:00:58: Wann hast du Edo denn
00:00:58: kennengelernt?!
00:00:59: Also Chronologie ist nicht so mal...
00:01:01: Chronologie is' auch nicht wichtig!
00:01:03: Genau.
00:01:03: also ich kann nur Freunde sagen es gab immer wieder Berührungspunkte mit EDO.
00:01:08: Zum Beispiel habe ich hier im Studio tatsächlich auch mal Aufnahmen gemacht mit Adam Kelly.
00:01:13: Hier ist er, das eine aus der Kelly Family.
00:01:16: Ich glaube ein Cousin oder so.
00:01:17: was war das?
00:01:17: Ein guter Sänger auch... Mit dem hab' ich ja Aufnahmen gemacht!
00:01:20: Da war ich glaube ich zwei, drei Tage hier.
00:01:22: Das ist ja auch schon alles solange her und ich habe mal einen Job gemacht fürs Fernsehen.
00:01:29: Das war Radio Bremen zehn Jahre und da gab es eine Fernsehsendung mit verschiedenen Künstlern.
00:01:37: Und ich hatte ... Ich sollte als MD ne Band zusammenstellen, dann hab' ich tatsächlich auch den Edo getroffen.
00:01:45: Wir haben uns drei Songs vom Edo gemacht.
00:01:47: Da war auch die Inga Rumpf Da war der Stefan Gwildis Ich glaub', da war auch Klaus Lage und so weiter und so fort.
00:01:58: Da habe ich dann mit dem Edo tatsächlich auch mal zusammengespielt.
00:02:01: Also das hieß dann eine Probe, eine Stunde lang und die Aufzeichnung.
00:02:07: Das war ein reines Vergnügen weil Edo halt ein richtiger Musiker ist.
00:02:12: Weil Edo weiß was er tut!
00:02:15: Weil es gibt ja auch Sänger...die sind Sänger!
00:02:18: Ich weiß
00:02:19: nicht was du meinst.
00:02:21: Und Edo war immer Musiker.
00:02:23: Der kannte alle Facetten der Arbeit die man so tut im Studio oder eben auch live.
00:02:29: Das heißt, man konnte ihm nichts vormachen als Musik?
00:02:31: Man konnte ihm gar nix vormachen.
00:02:33: aber gleichzeitig konnte man mit ihm auch vernünftig reden über Musik nicht nur emotionalisiert sondern auch vom Fachwissen.
00:02:41: ja natürlich Ja, absolut.
00:02:43: Ganz vorne.
00:02:43: Ein wandelender Musikallmannach.
00:02:45: Hab sehr viele Sachen kennengelernt die ich vorhin auch gar nicht kannte durch Edo.
00:02:49: Ich hab Wolf Mann bewusst angesprochen weil ich mein irgendwie war... ...Wolf Mann war ja auch so ein bisschen soulmäßig unterwegs.
00:02:54: Es gibt doch eine Soulman, so Cover-Version und solche Sachen.
00:02:57: Setzt die Segel für ne bessere Welt
00:02:59: usw.,
00:02:59: auch Edo!
00:03:00: Die waren sich da doch sehr ähnlich finde ich in diesem Soulbereich.
00:03:03: Wobei ich das Gefühl hatte dass Wolf immer so n bisschen der, wenn man das so sagen kann, kommerziellere war
00:03:09: oder?
00:03:10: Interessante Aspekt.
00:03:11: Also ganz klar waren die beiden, finde ich so eine Art Sperrspitze mit dieser Idee dass man in der deutschen Sprache Soul Musik machen kann oder Soul Full Music machen kann und da waren sie schon auf Augenhöhe, finde Ich Der Wolf.
00:03:29: Tja!
00:03:29: Der Wolf hatte vielleicht noch ein bisschen mehr Rock Approach war also noch ein Bisschen Mehr für Die deutsche Sprache Vielleicht Noch Ein bisschen Kommazieller.
00:03:39: Also das konnte das besser noch ein bisschen besser funktionieren, weil dieser Rock-Approach dann noch etwas größer war.
00:03:45: Aber ansonsten will ich sagen haben die beiden sehr viel dafür getan dass die Deutschen auch die Entscheidungsträger bei den Plattenfirmen und so weiter, dass sie mal verstehen konnten, dass man nicht nur sowie Udo auf Deutsch singt kann sondern eben auch mit amerikanischer Musik, Soulmusik ebenfalls in deutscher Sprache.
00:04:05: das wunderbar kombinieren kann.
00:04:07: Das ist interessant, wir sprechen ja über dieses Englischsprachige Album.
00:04:10: Hier kam es der Neid.
00:04:12: Da frage ich dich mal ganz persönlich Wie gefällt er dir denn besser?
00:04:14: Auf Englische oder auf Deutsch?
00:04:16: Spontan will ich sagen auf Deutsch.
00:04:17: Aber wenn du mir das sagst warum dann wird's schwierig zu argumentieren.
00:04:22: Vielleicht ist es diese Kunst gewesen Diese ganz besondere Kunst die ihr draufhatte auch im Vergleich zu Wolf Mann Ganz anders mit Worten zu spielen Die deutsche Sprache ganz anders zu singen und ganz anders einzusetzen.
00:04:31: Na am englischen
00:04:33: Ja richtig.
00:04:33: Also kann man ja auch fast so weit gehen und sagen Im ging es auch oder vor allem vielleicht sogar um den Sound beim Singen.
00:04:42: Um den Sound der Stimme und nicht so sehr darum, ich sag mal im handelswaderschen Sinne eine Message rüberzubringen.
00:04:50: Es ging eben auch immer um Musik Und das ist ähnlich auf wie beim Wolf.
00:04:53: Da ging's auch immer über die Musik und um den sound der Sprache selbst.
00:04:59: Herbert Grönemeyer hat ja auch einmal gesagt Wenn ich Song schreibe dann schreib' ich die zuerst mal auf Englisch Und dann kommt die schwere Zeit, wo ich dann die deutschen Texte dazu schreiben muss.
00:05:10: Dabei achte ich in erster Linie erst mal darauf, dass es gut klingt und wenn's da noch einen guten Inhalt transportiert, umso besser!
00:05:17: Das sind aber diese Produktionen, die die richtigen Deutschrock-Fans nicht toll finden, weil der Text auch so englisch gemischt wird?
00:05:22: Bei Grüne Maier verschwindet der Text...
00:05:24: So leise!
00:05:25: ...wie andere Deutschbreiigünstler den Mix nach oben setzen.
00:05:27: Ja ja, aber das war eine ganze Zeit lang – und da waren auch glaube ich Edo und meine Ving auf Wolf – dann auch in der heißen Phase eben Dabei, es gab ja auch eine Zeit wo eine laute Stimme im Mix automatisch mit Schlager irgendwie in Verbindung gebracht worden ist.
00:05:43: Wie die Stimme ist viel zu laut?
00:05:45: Ist das Schlager oder was?
00:05:47: Und dann wurde die Stimme immer ein bisschen mehr in den Mix reingesetzt, was ich auch musikalisch schöner finde im Prinzip.
00:05:54: und dann hat der Herbert vielleicht wirklich... Auch weil er viel in Englisch produziert
00:06:00: hat.
00:06:01: Eben,
00:06:01: die haben eine andere Ästhetik und das hat ihn mir auch nicht geschadet.
00:06:05: Du hast
00:06:05: mit Edoufi gearbeitet, kannst du sagen was die Lieblingszusammenarbeit war?
00:06:10: So ein Moment an dem du dich super gerne erinnerst.
00:06:13: Also ich habe ja gar nicht soviel mit Edu gearbeitet.
00:06:15: Ich hab einmal mit ihm in echt live seine Songs gespielt Das war das als MD Die drei Songs für Radio Bremen Und das war natürlich super.
00:06:24: Es war so einfach, weil er weiß natürlich was er macht und die Band war gut vorbereitet und somit hatten wir da Spaß ohne dass da irgendwie Probleme auftauchten oder so.
00:06:35: Dann war ich noch mal mit Inga Rumpf hier in Karlsruhe in den Kammerspielen und da war er dann der Host der Veranstaltung und da haben wir auch eine schöne Zeit zusammen verbracht.
00:06:46: also es war immer sehr kollegial eine Art von Augenhöhe und er war ja auch Fan, von zwei Songs die ich ja geschrieben hatte und auch gesungen hatte.
00:06:58: Und ich meine mich sogar zu Erinnern das ist aber jetzt wirklich nicht... also ich kann nicht dafür garantieren dass es wie ich weiß Aber als ich heute hier herfuhr viel mir ein.
00:07:07: Ich glaube Oedah hat sogar mal eine von meinen Nummern gesungen und hat mir dann die Aufnahme geschickt!
00:07:14: Ich nehme an, dass er.. ich habe den damals auch Playbacks geschickt von den Songs.
00:07:20: Und ich glaube, er hat dann einfach das Playback mal auf Band genagelt und eine Spur Gesang aufgenommen.
00:07:25: Mir das dann geschickt!
00:07:26: Aber das habe ich mit Sicherheit nicht mehr, weil ich zu viele Computer- und Festplatten zerschlissen hab in der Zeit.
00:07:32: Das ist ja jetzt dreißig Jahre her oder so ne?
00:07:34: Das war doch bestimmt ein Ritterschlag... Ich meine du bist selber auch Sänger, das wissen die wenigsten.
00:07:38: Du bist auch
00:07:39: ein
00:07:39: richtig guter Sänger aber das muss dann so'n richtiger Ritterschlepper sein.
00:07:42: Ich kann's nicht glauben, aber ich war auch noch so jung dass ich das vielleicht gar nicht so ganz erfassen konnte, was das eigentlich jetzt gerade bedeutet mit Edo Zanke gesagt.
00:07:52: Tolle Nummer, toll gesungen!
00:07:54: Ich hätte Bock die auch mal zu sehen, das ist ja Wahnsinn!
00:07:57: Ja und so blieben wir immer in Kontakt.
00:07:59: Das war in der Zeit als du auch ein gefragter Studiogitarist warst?
00:08:03: Ja, aber kann man durchaus sagen schnell dann nicht unter den Schäfeln.
00:08:07: Es gab wenige... Studio-Gitaristen damals, so was einer davon die für gewisse Musikrichtung immer gebucht
00:08:14: wurden.
00:08:14: Richtig!
00:08:15: Aber man muss dazu natürlich auch sagen das war noch die Zeit wo Studiumusiker tatsächlich gebucht worden sind.
00:08:20: heutzutage wird es ja immer selten.
00:08:22: Heutzutag macht fast jeder seine Sachen zu Hause und geht dann irgendwann in den Studio oder wird das viel leichter nochmal gemischt?
00:08:30: Oder macht er selber... aus der Boxer raus zu Hause und dann wird es irgendwo gemastert.
00:08:34: Diese Zeit, in der du angerufen wurde, hör mal hier ist Blabla im Studio kannst du vorbeikommen, Gitarre spielen.
00:08:41: das ist also für mich zumindest.
00:08:44: ich habe den Eindruck dass gibt's nicht mehr so.
00:08:46: Dazu hat Edelmeyer in einem Interview mit mir gesagt, dass er all diese Leute bedauert die in einem einsamem Hotelzimmer mit dem Laptop Musik machen und das ist ein Riesenluxus um ein Studio zu haben und dort Sessions zu machen.
00:08:57: Natürlich!
00:08:57: Mit Leuten.
00:08:59: Es geht ja immer noch irgendwie um Leute, um Verbindung mit Menschen.
00:09:04: Das war definitiv anders damals.
00:09:06: Deshalb kannte man sich glaube ich auch in diesen Kreisen.
00:09:09: Es gab ja totale Connections, das war ja nicht so dass der eine so wie heute sitzt mir die Leute oft zu viele Nischen.
00:09:15: Der eine macht das, der andere macht das.
00:09:16: und
00:09:18: diese
00:09:18: freundschaftlich verbundenen Szenen, die kenne ich eigentlich nicht mehr.
00:09:21: Und es gibt ja noch einen Aspekt.
00:09:23: also sagen wir mal heutzutage empfindet sich jeder als Künstler.
00:09:28: Speziell, ich bin anders als die anderen und klar man nicht will anders sein.
00:09:33: Und damals war es so dass wir haben uns als Musiker empfunden.
00:09:36: das heißt wir tauschen uns aus Wir zeigen uns gegenseitig was Wir können Fragen stellen, wir versuchen zusammen was hinzukriegen.
00:09:44: Und das war immer ein Teamwork und Teamwork ist etwas Wundervolles!
00:09:48: Wenn man die Chance dazu hat sollte man es machen.
00:09:50: Du bist immer vielseitig unterwegs, weil wir natürlich auch immer ein bisschen über unsere Gäste sprechen zurzeit sogar mit einem Solo-Programm.
00:09:57: Das erste Mal überhaupt in deiner Karriere
00:09:58: oder?
00:09:59: Wahnsinn, da musste ich sechzig werden um endlich mein eigenes Ding zu machen wobei es ist ja eigentlich wirklich nur mein eigenem Ding.
00:10:08: also was ich dann mache Ein zweistimmiges Programm, wo ich praktisch mein Leben als professioneller Musiker nochmal so durchleuchte.
00:10:16: Und da gibt es dann natürlich Songs von der ersten Band Paint the Town die ich in Köln gegründet habe seinerzeit.
00:10:22: Das sind englische Songs wie wir damals gemacht haben.
00:10:24: Dann gibt es deutschsprachige Songs, die ich geschrieben habe für mich auch wirklich Und nicht für andere, das ist ja nochmal ein Unterschied.
00:10:32: dann vor allen Dingen in den Texten.
00:10:34: Dann mache ich aber auch Songs von den Künstlern und Bands, in denen ich war.
00:10:38: Die meisten habe ich ja auch geschrieben... ...und dann gibt es eben von mir meine Versionen!
00:10:44: diese Demo-Version, die ich dann aufnehme.
00:10:46: Das sind dann meistens englische Texte wo ich dann versuche so ein Gefühl herzustellen und so eine Hucklein zu etablieren irgendwas Schönes zu machen somit der Künstler der letztlich seinen Text da drauf schreibt schon in etwa so bisschen bei der Hand genommen wird.
00:10:59: Da könnt's hingehen.
00:11:00: Und diese Version spiele ich dann eben auch.
00:11:03: Ich bin allein auf der Bühne, ich spiele Akustikgitarre E-Gitarre, ich singe Ich habe einen Looper dabei und manchmal gibt es sogar ein Playback aber nicht im Sinne von ZDF-Hitparade, sondern im Sinne von mir selber eingespielte Playbacks.
00:11:18: Das sind drei oder vier, die dann bis zum Konzentranten sich bewegen können und das ist ein kurzwaltiges Programm.
00:11:24: Du spielst
00:11:25: auch einen.
00:11:25: von Udo habe ich gelesen?
00:11:26: Ja!
00:11:26: Welcher ist das denn?
00:11:27: Ich hab mir überlegt was kann man von UDo... also ich war ja immer riesiger Udo.
00:11:30: Seit meinem dreizehnten Zwölfen Lebensjahr, er hat mir damals praktisch als langsam Puppatieren da, hat er mir das Leben erklärt.
00:11:40: Ohne Ende, ohne Ende Udo Songs.
00:11:43: Und bin da auch relativ textfest, zumindest meistens gewesen.
00:11:47: und jetzt hab ich mir überlegt was war ich denn da?
00:11:48: Gibt's tausend Spezialmöglichkeiten?
00:11:50: Nein!
00:11:51: Ich hab mir gedacht nimm doch einfach eins von seinen Bekanntesten nämlich Cello.
00:11:55: Oh, prima.
00:11:56: Da habe ich eine ganz eigene Version die so ein bisschen mediterran-spanisch angehaucht ist.
00:12:00: Dann hab' ich erarbeitet und das ist tatsächlich jeden Abend dann der letzte Song im zweiten Set.
00:12:07: Da kann man wirklich mal erzählen... Zeig deine Fähigkeit oder vielleicht auch deinen Phantom, als du damals da mehr oder weniger einspringen musstest bei dieser Panikorchester Tour kamst du zur Probe und hast das ganze Programm drauf.
00:12:18: Unfassbar!
00:12:19: Ja also... Wenn
00:12:21: ausdau ich mit Steffi Stefan?
00:12:22: Oder dein Phantom?
00:12:23: Nee, also das war... na es war Wahnsinn.
00:12:26: soll ich mal die Geschichte
00:12:27: erzählen
00:12:28: wie das zu starten kann?
00:12:30: Also von starten kam war wie ich enorm.
00:12:31: Ich lag schon im Bett, es war halb elf Uhr abends Und ich guck auf mein Handy, das ist meistens leise gestellt.
00:12:37: Oh, guck mal!
00:12:38: Steffi Stefan hat angerufen.
00:12:39: Wir kennen uns ja schon lange und haben auch schon öfter zusammen gespielt.
00:12:42: Sein Club, das Juwel hab' ich ja mit Wolf Mahn schon gespielt, mit Inger Rumpf gespielt... ...mit Bab gespielt
00:12:47: usw.,
00:12:47: ganz echt halt
00:12:48: angerufen.".
00:12:49: Dann ist er auf meiner Mailbox oder Sprachbox und sagt zu mir Hallo Helmut hier ist Steffy Stefan vom Panikorchester.
00:12:57: Rufen mich bitte zurück.
00:12:59: Am besten gleich!
00:13:00: Ich denke, was ist denn der so gestellst?
00:13:02: Palm-Orchester und so ein Zeug.
00:13:03: Und dann habe ich zurückgerufen und dann sagt er Helmut wir brauchen dich hier.
00:13:09: Ich sag wo braucht ihr mich?
00:13:12: Timdorfer Strand.
00:13:13: Ich sage und wozu?
00:13:15: Ja wir brauchen dir einen Gitaristen.
00:13:16: Ich sagen habt ihr nicht schon genug Gitaristin?
00:13:21: Ja, dann kam halt raus.
00:13:23: Dass der wunderbare Jörg das Problem hatte mit seinem Finger ein schlimmes Problem.
00:13:28: Man wusste nicht wird es gelöst werden?
00:13:30: Das war glaube ich zwei Wochen vor Tourstaat oder sowas.
00:13:32: Da haben sie mir gerade gefragt ob ich denn kommen könnte.
00:13:35: Ich sage zum Steffi, ich kann dir das jetzt nicht sagen weil ich habe am nächsten Wochenende drei Shows.
00:13:40: Ich glaube nicht dass das so einfach sein wird den Leuten zu sagen, ich gehe mal zum Timnauer Strand.
00:13:46: Okay sagt der Steffy wir kürzen das mal ab Und dann?
00:13:49: Ja, ist da Uwe.
00:13:50: Alles klar!
00:13:52: Da kann man natürlich nicht mehr nein sagen.
00:13:54: So und
00:13:54: das hat er kommt immer ein bisschen vorbei, ein bisschen action- und literär rausgesucht und so... alles klar,
00:13:59: ne?!
00:13:59: Ich sag ja ich muss mal gucken, naja wir sehen uns dann und so.
00:14:02: Dann habe ich den MD von der Band angerufen mit der ich da unterwegs war.
00:14:06: normalerweise wird er immer Aggressiv, ich sag' ich kann nicht.
00:14:10: Das kann der gar nicht leiden.
00:14:11: Du bist unsuppable, sagt er dann immer.
00:14:13: Ich sag', kann das Ihnen kommen an?
00:14:14: Nein!
00:14:15: So.
00:14:15: und dann sage ich ihm genau was passiert ist.
00:14:18: und dann sagt er Helmut wenn du ein Traum leben willst, dann gehst du morgen dahin.
00:14:22: Das fand ich sehr cool.
00:14:23: Ja und dann... Mir wird irgendwas einfallen, mach das.
00:14:27: Das war natürlich großes Kino.
00:14:29: Klasser!
00:14:29: Sehr selbstloses großes Kinos von ihm.
00:14:32: Auf die alten Tage noch ein Panikorchester und ein Solo-Programm.
00:14:35: Es
00:14:35: ist wahnsinnig, oder?
00:14:37: Ja, das war für mich schon der absolute Wahnsinn.
00:14:39: Und es war eine tolle Zeit, obwohl da so eine riesige Produktion ist... Du weißt ja selber, du weißt genau wie's da läuft.
00:14:45: Obwohl dass so ne große Produktion mit so vielen Leuten war da so einer entspannte unterstützende umarmende Fröhliche Situation für mich, das war schon beeindruckend.
00:14:58: Ja da gibt es durchaus Paralläen auch zum Edo weil das erzählen viele Musiker auch wenn sie hier waren mit Edo gearbeitet haben dass das familiäre hier des tollere.
00:15:05: ich
00:15:06: wollte mal zurückkommen aus schreiben.
00:15:07: bei mir ist einer ein Aspekt hast du auch Songs für Bab geschrieben?
00:15:10: Mit Texten
00:15:11: ja wie gesagt also
00:15:12: die macht den Ostfries in kölchen Text.
00:15:14: Das ist genau der Punkt!
00:15:15: Also ich schreibe ein Song man fängt automatisch dann auf Englisch irgendwas zu singen und irgendwann muss man das nochmal zur Ende bringen.
00:15:21: dann schreib ich den Text auf englisch Und das habe ich dann dem Wolf an Liting gegeben.
00:15:25: Dann hat er sich den Song geschnappt und hat eben einen Kölschen Text geschrieben, der Kölsche Text war fast immer sehr nah dran an meiner Rhythmik und an der Melodie die ich gemacht habe.
00:15:39: Manchmal sogar auch phonetisch ganz nah dran.
00:15:42: Also zum Beispiel Avonzo, ein ziemlicher Hit.
00:15:46: Der hieß bei mir Leading You.
00:15:48: Leading you?
00:15:49: Avonso ist es eher.
00:15:52: Und ja, so ging das dann.
00:15:54: Also ich schreibe ein Song und nehme den dann auch komplett auf mit allem Schnickschnack, mit Köhren, sodass derjenige den Song dann auch wirklich gut finden kann, dass er Spaß daran hat.
00:16:04: Dann schreibt meinetwegen jetzt der Wolfgang einen Text und dann kommt Bab ins Studio und spielt den Song!
00:16:11: Und dann ist es ein Bab-Song.
00:16:13: Ich freue mich einfach nur an dem Demo von mir in englischer Sprache.
00:16:16: Englische Sprache ist das Stichwort.
00:16:18: Jeder Gast darf sich ja immer einen aussuchen von Edo, hier kannst du den Neidich hoffen und du bist vorbereitet und hast dir einen ausgesucht.
00:16:24: Ja also ich würde mir jetzt einen aussuchten.
00:16:25: Oder sucht der jetzt
00:16:26: einen aus genau dem wir dann ausschließen?
00:16:28: Der Song den ich gerne hören würde.
00:16:30: Den
00:16:30: Song den du jetzt gerne hören würdest oder musst natürlich sagen warum das ja völlig klar ist.
00:16:35: Das ist schon spannend weil ich weiß es ja gar nicht so genau wie die Titel heißen.
00:16:40: Ich will noch einfach mal, hier kam's The Night.
00:16:42: Das ist der Reggae wenn wir nicht alles tun.
00:16:43: Das stimmt ja genau
00:16:45: und den finde ich auch sehr gelungen.
00:16:48: Kannst du dich daran auch erinnern als du das gehört hast?
00:16:50: Hast du gedacht dass es ein Deutscher ist?
00:16:52: Ich glaube ich wusste vorher bevor ich überhaupt einen Ton vom Edo gehört habe wusste ich das Edo hier in Deutschland arbeitet.
00:17:01: Aber eigentlich bin ich ja auch auf Edo geschlossen, als er schon Deutsch gesungen hat.
00:17:06: Da gibt es diese eine Nummer mit den Uhrzeiten.
00:17:09: Geht mir Musik was im Übrigen im Original englischer Titel war.
00:17:14: Schade um das Timing.
00:17:16: Einer nicht, wie der.
00:17:19: Genau!
00:17:19: Das wäre noch eine
00:17:26: schöne Idee.
00:17:27: Okay
00:17:27: wir machen keinen Break und spielen für dich.
00:17:29: Hemmhut jetzt mal hier comes the night Blitzen der Edo Zanke Podcast aus Kave Sieben mit Helmut Kohlen und wiederum das Album The Comes the Night.
00:19:20: Und generell um Edo, wenn du denn auf den Menschen Edo Sanke zurückblickst Was bleibt da in deinem
00:19:26: Herzen?
00:19:28: Herz, das ist schon mal genau etwas
00:19:30: was mir dazu
00:19:31: einfällt.
00:19:31: Also mein Eindruck er hatte ein großes Herz er entnahm sich immer die Zeit die es braucht um mal
00:19:41: rauszukriegen
00:19:42: wie man so drauf ist wie sein Geht also am Tag wenn man sich
00:19:47: traf.
00:19:50: er hat immer genügend Atempausen gelassen dass man selber Ins Reden kam zum Beispiel.
00:19:58: und Neugier, allgemeine Neugiere habe ich immer empfunden von seiner Seite aus mir gegenüber wenn man sich damit gesehen
00:20:08: hat.
00:20:09: Ich hab schon auf der Zeke das mir so ging
00:20:11: vielleicht weil ich
00:20:12: kein Musiker bin dass man mit Edo auch sehr toll über
00:20:16: die Welt philosophieren
00:20:17: konnte sogar sehr politisch ohne dass es auch... Dass er eine klare Haltung hatte.
00:20:21: jetzt recht oder nicht oder
00:20:23: zwar immer ein so der Mangel des Ausgleichs.
00:20:25: Ich versuchte, so beide Seiten zu sehen.
00:20:29: Das ist mir so aufgefallen.
00:20:32: Es gibt einen anderen Aspekt... ich frage das gerne Menschen die im Business sind es gibt ja diesen berühmten wie Udo Schnellt-Olymp.
00:20:41: Natürlich Udo sitzt auf der Heimat Grönemeyer sitzt wo andere vielleicht noch hin wollen und der Edo sitzt da nicht für mich muss aber dahin.
00:20:49: kannst du dir erklären warum das nicht hingehauen hat mit dem riesengroßen Durchbruch oder mit dem Super-Statum?
00:20:56: Also das sind ja immer mehrere Faktoren.
00:20:59: Der erste, der mir jetzt einfallen würde ist... Ich meine die Tänzerin, das war schon eine Riesen-Single.
00:21:04: Absolut!
00:21:05: Das war auch ein großer Hit.
00:21:06: also da war eigentlich schon etwas niedergelegt dass dazu hätte führen können, dass er diese Schallmauer durchdringt wo jetzt der Herbert dahinter ist und der Hugo natürlich auch schon ganz lange.
00:21:20: Also in der Hitsingel gab es tatsächlich wirklich was ganz Eigenes hatte Also ein Alleinstellungsmerkmal.
00:21:26: Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Leute anschließend mit einer Drum Machine und im Klavier dann versucht haben auch so eine Art von Nummer zu machen um da irgendwie aufzuspringen und vielleicht auch erfolgreich zu sein.
00:21:37: also das hatte einen Alleinstllungsmerkmal das war fantastisch gesungen er war vielleicht sogar ein bisschen zu
00:21:43: gut
00:21:44: für den Massengeschmack grundsätzlich jetzt als Sänger weil er komplex denken konnte als Musiker und dadurch natürlich komplexe Dinge erschaffen hat und die waren dann vielleicht wieder einmal wenig zu komplex für das Mainstream Publikum.
00:22:00: Und dann, vielleicht war er auch tatsächlich so ein eigener Kopf der hier und da dann auch mal Entscheidungen getroffen hat, die nicht unbedingt mit der Welle sich bewegt haben, die zum Beispiel Plattenfirmenbosse sich vorstellen für was zu tun ist, um erfolgreich zu sein.
00:22:18: Und das zeichnet ja die meisten wirklichen guten Künstler aus dass sie eben nicht machen was die anderen denen sagen sondern dass sie das machen was ihnen selber wichtig ist, dass sie in sich selbst vertrauen und dass sie dem Herzen folgen.
00:22:33: und wenn du das jetzt alles zusammenzählst eigentlich kannst du daran erkennen weshalb es nicht geklappt hat dahin zu kommen zum Superstardom sag ich mal aber da siehst du dann auch Weshalb er dahin gekommen ist, wo er ist und das war ja nun auch schon eine ganze Menge.
00:22:48: Weil er immer authentisch war, immer ehrlich war und sich nicht verstellt hat oder hat verbiegen lassen.
00:22:54: Und das ist dann der Deal!
00:22:55: Ich habe
00:22:55: ja immer die These, dass es heutzutage für solche Menschen einfacher ist.
00:23:00: also es meine ich so... Damals musste man tatsächlich die Plattenfirmen fragen und auch den Platten Firmen folgen.
00:23:05: da berühmte Spruch ich höre den Hit mich.
00:23:08: heute ist es doch glaube ich für Typen wie Edo, trotz der Vielfalt an Musik ein bisschen einfacher durch viele andere Möglichkeiten und Medien die es heute gibt.
00:23:17: Wäre meine These, kannst gern widersprechen.
00:23:19: Natürlich auf der einen Seite ist es kann heute jeder wenn er die Energie hat, kann jeder etwas erschaffen das dann der ganzen Welt zugänglich ist mit wenigen Mitteln.
00:23:30: man muss nicht mal viel Geld ausgeben.
00:23:32: Du kannst heute kannst du deine Vision folgen und kannst es mit der ganzen welt teilen.
00:23:36: aber auf der anderen seite wollen unfassbar viele Leute ihr Ding mit der ganzen Welt teilen.
00:23:42: Und viele, viele von denen sind auch nicht gut und das ist manchmal glaube ich auch ein Problem dass wenn man etwas Gutes sucht muss man sich durchwühlen durch so viel nicht so schöne Dinge und insofern ist es schwierig zu sagen ob das heute eine bessere Situation ist absolut nicht sicher.
00:24:00: Wenn du
00:24:00: das Live-Geschäft vergleist, und du warst ja auch ein toller Live-Künstler, hat viel live gespielt... Die Live-Szene heute ist auch eine andere.
00:24:06: Also jetzt muss man natürlich sagen, Edo hatte natürlich auch das Glück!
00:24:10: Und es lag sicherlich auch an seinem Wesen dass er so war, dass er fantastische Musiker hatte die lange bei der Stange geblieben sind bei ihm Der Nobby am Bass, der Alfrey, die Boards und Gaggy an der Gitarren.
00:24:24: Das stimmt!
00:24:24: Also das war natürlich eine Top-Band.
00:24:27: Zur Frage zurück.
00:24:28: Das waren natürlich auch Zeiten in denen konnten Bands noch unfassbar viel live spielen weil es erstens ein riesiges Publikum gab dass Liveband sehen wollte in den Clubs, in den Hallen usw.. Das hat sich alles so ein bisschen ausgedünnt.
00:24:42: heutzutage also wenn du ne neue Band bist dann brauchst du schon jede Menge Standhaftigkeit und Ambition, dass du in den ersten Jahren dann mal so eine Durststrecke auch überwindest.
00:24:55: Also das war vielleicht nie anders.
00:24:57: Ich glaube nach wie vor wie Dave Droll es auch gesagt hat wenn du werden willst als Band musst du anfangen im versiffen Probenraum und richtig lange an dir arbeiten und gehst du in die ersten richtig miesen Clubs und spielst vor wenigen Leuten und dann arbeitest du dich langsam hoch.
00:25:13: Und wenn Du dann bereit bist für die Hallen, sag ich mal.
00:25:18: Dann weißt du auch wie's geht?
00:25:19: Ich hab einmal mit Ian Pace gesprochen.
00:25:21: Drama von The Purple und er sagt wow die geile Zeit war als Die Purple noch gar nicht so richtig bekannt war.
00:25:27: Da hat der ganz viel in Deutschland gespielt In diesen Clubs, in diesen Armee-Clubs.
00:25:32: Das war ein Feind, die Amis noch waren Und er sagt das war das allergrößte.
00:25:36: da gab es dann immer Bier umsonst und eine warme Mahlzeit Das war alles.
00:25:41: Aber wir haben gespielt gespielt Ja, also ich glaube nervig vor dass das in den Schelden geht.
00:25:48: Wie gesagt du musst dann irgendwann auf dich bereit sein und dann kannst du auch von größeres Publikum treten.
00:25:56: Aber das ist vielleicht eine unglaublich altmodische Einstelle.
00:26:00: Ich weiß nicht, wahrscheinlich gibt es viele junge Musiker da draußen die sich genau das wünschen und mal wieder zu erleben oder so.
00:26:05: Baredo finde ich die fantastischen Reisen.
00:26:07: bei Edo und Wilke muss man sagen.
00:26:08: Dem produziert live gespielt und mussten noch so ein Apparat mitziehen über all die Jahre praktisch das Denken auch noch als Kaufmann.
00:26:16: So ein Studio irgendwie noch zu betreiben, was ja auch völlig altmodisch ist heutzutage.
00:26:20: Absolut!
00:26:21: Ja also das is... Die haben sich hier so einen so ein kreatives Zentrum erschaffen hier in diesen kleinen Orten und haben von da aus ziemlich viel für die deutsche Popmusik getan, das muss man mal sagen.
00:26:35: Damit sind wir beim Vermächtnis!
00:26:37: Was ist denn sein Vermächnis?
00:26:38: Für die deutsche
00:26:39: popmusik?
00:26:39: Ja wie gesagt.
00:26:40: also ich glaube schon dass er einer der ersten war wenn nicht der erste vielleicht die halt deutsche Sprache und Soul zusammengebracht haben und zwar sodass es nicht peinlich war sondern dass es das passte.
00:26:53: Ich könnte jetzt auch weitergehen und sagen, Vermecknis vom Edo ist zum Beispiel ich schon besser wenn du singen kannst.
00:26:59: Weißt du?
00:27:00: Wenn du Popstar sein willst.
00:27:03: Nicht schlecht!
00:27:03: Ja und diese Hingabe zur Musik die er gepflegt hat Und die ja dann mit seinen Fans und seinen Teams gepflegt hat Das ist eine Tugend Die ist unbezahlbar.
00:27:17: Auch das kann man vielleicht an den jungen aufstrebenden Talenten sagen Besser ist im Team zu arbeiten und das bedeutet auch, dass man den anderen zuhört und dass man Kompromisse eingeht.
00:27:28: Und ich glaube es ist nicht unbedingt mehr wird, dass die Leute heute zuhören und ihre eigene Vorstellung oder eine Ansicht dann auch ein bisschen revidieren können usw.
00:27:39: Ich habe den Eindruck, dass heutzutage unheimlich viele Leute rumlaufen, die haben eine Meinung wie das sein muss, wie sie das toll finden jetzt auch in der Musik.
00:27:46: und wenn jemand kaum nur sagt also ich weiß nicht die Bridge, dann fühlen sich schon irgendwie angepisst Und so kann man eigentlich keine Musik und auch keine Kunst machen.
00:27:56: So ein bisschen open-minded und mal drüber nachdenken, vielleicht mal eine Nacht drüber schlafen.
00:28:00: was der gesagt hat über den Chorus dass er eigentlich nicht besonders toll ist, auch wenn man ihn selber ganz allein geschrieben hat.
00:28:08: Das alles könnte so einer Art Vermechnis sein vom Edo.
00:28:12: Wenn
00:28:12: Demokraties heutzutage etwas schwierig ist das stimmt?
00:28:14: Ja also es gibt bestimmt noch Bands bei denen das funktioniert.
00:28:18: Die Frage ist dann immer wie lange
00:28:21: Hat Edou auch nie gemacht nach den guten Gucken?
00:28:23: Wahrscheinlich doch, dass ein Grund warum er mal authentisch geblieben ist.
00:28:26: Auch da sind Tippe an junge
00:28:27: Musiker.
00:28:28: Authentisch bleiben!
00:28:28: Authentische bleiben ist ganz wichtig weil die anderen gibt's ja alle schon und man soll es schon versuchen Klaus zu kriegen wenn man ist und dann danach auch handeln und arbeiten.
00:28:37: aber was mir dazu noch einfällt ist schon vor Jahren vor Jahrzehnten hat mein liebster Redakteur oder was das war erzählt denn bei Werden Das der Music Air kommt zum Beispiel Phil Collins bekommen die Wasserwerke ein riesen Problem weil alle zur Toilette gehen.
00:28:51: Es gibt so viel Musik für Leute und sehr erfolgreiche Musik, die sich gar nicht für Musik interessieren.
00:28:59: Und so jemand wie der Evo das ist einfach nur respektabel dass er sich diese Nischel geschaffen hat!
00:29:06: Die Leute die Ego lieben sind auch wirklich für Musik Interessieren Und da muss man sich dann immer entscheiden, was will ich jetzt?
00:29:14: Will ich irgendwie so ein Popstar sein hier in Deutschland?
00:29:17: Ich soll mal DSDS und wie das alles heißt.
00:29:19: Oder entziehe ich mich für Musik!
00:29:21: Ist es für mir eine Bedürfnis meine Musik zu
00:29:24: machen?!
00:29:24: Das finde ich ist schonmal einen Ansatz der mir sympathisch ist wenn jemand das dringende Bedürfen hat Musik zu Machen seine Musik zuMachen Und dafür arbeitet.
00:29:34: Das ist schon mal auch ein Credo, das würde Edo wahrscheinlich genauso unterschreiben?
00:29:38: Ja die Kunst ist glaube ich beständig im Geschäft zu bleiben, davon leben zu können damit allzuwählen und da ist manchmal auch nicht so dass man da der Superstar sein muss.
00:29:46: Dann gibt es ja noch
00:29:47: Gunsler,
00:29:47: auch Künstler mit denen du spielst, die beständig da sind immer noch weil sie immer noch live unterwegs sind und weil sie sich damit einen Auskommen geschaffen haben.
00:29:55: Man muss kein superstar sein unbedingt man muss einfach beständigem Geschäft klaren wie das der Edo gemacht
00:29:59: hat.
00:29:59: Ja und dazu muss man ein Kompass haben und irgendwie seinen Instinkten vollen, seiner Intuition vollen.
00:30:07: Und am besten die Ladschaft nicht verlieren.
00:30:09: Wenn du ein Song spielen müsstest in deinem Solo-Programm von Edo, welchen würdest
00:30:13: du bekommen?
00:30:14: Wir haben ja diese schöne ... weil du auf den Deutschen stehst, können wir ja tatsächlich immer gucken.
00:30:18: Haben wir diese wunderbaren Compilations, die schon rausgekommen sind an der Nächte...
00:30:23: Und
00:30:23: wir kriegen uns doch!
00:30:25: Kannst du mal gucken was du ... Dein, dein Song wäre den du spielst bei den Spielen des Nachschlusses im Podcast.
00:30:31: Die meisten wählen immer deinen roten Mund.
00:30:32: das kommt jetzt bestimmt.
00:30:35: Hier schon mal raus!
00:30:37: Du weißt was?
00:30:38: Da würde ich sagen come
00:30:40: on und
00:30:40: zwar weil er da vielleicht sogar dem Falco... Ich bin der chronologisch nicht so fit aber schon vorauseilte englische Hookline Aber mit deutschem Text
00:30:49: Durch aus dem Pionier.
00:30:50: Vielen Dank Helmut!
00:30:51: Ich danke.
00:30:52: Das war sehr kurzweilig, ich kann nur empfehlen, alle Menschen so mal gucken oder so unterwegs bist, wenn es das nochmal gibt, weil da erzählst du auch Anekdoten glaub'
00:30:59: ich.
00:31:00: Ja ja.
00:31:00: Also da gibts doch noch mehr Anek-Doten von Helmut Grominger unser Gast im kompieten Wortgast Nr.
00:31:06: sieben.
00:31:06: vielen dank dass Du da bist und brauchen Sinn vom
00:31:12: HEDO.
00:31:14: Spielen wir jetzt,
00:31:18: komm on!
00:31:19: Sehr gut.
00:31:19: Ciao Doch dann liegst du wach und denkst lange nach Währenddu deine Wunden lächst Denn die Nacht ist ein gläserer
00:31:32: Dom Und ein Junge aus deinem Radio.
00:31:40: Sieh come on!
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